Material Info´s

Für alle, die etwas über verschiedene Materialien die wir anbieten wissen möchten, hier ein kleiner Überblick 


Silber

Silber ist ein weißglänzendes Edelmetall. Es gehört zu den klassischen Edel- und Schwermetallen. Silber ist ein sehr weiches Metall und lässt sich gut formen. Das Metall wird schon seit dem 5.Jahrtausend v Chr. verwendet. Bei den Ägyptern wurde das Metall auch Mondmetall genannt. Zurückzuführen ist der Begriff wahrscheinlich auf sein weißglänzendes Erscheinungsbild. Als Schmuck wird Silber sehr oft benutzt. So wird Silber oft in Form von Ketten, Ohrringen, Armbändern, Ringen und Anhängern verwendet.


Versilbert

Das Versilbern ist ein technisches Verfahren. Hier wird ein bestimmter Gegenstand mit Silber überzogen. Dafür eignen sich am besten unelastische Materialien. Dazu zählen Neusilber, Kupfer, Messing, Zink, Zinn, Blei, Eisen, Stahl und Nickel. Nichtmetallische Materialien können aber auch wunderbar versilbert werden. Dazu eignet sich Glas und Kunststoff.


Vergoldet

Es gibt zwei grundsätzliche Techniken der Vergoldung. Einmal ist es die mechanische, zum anderen die chemische Verfahrensweise. Die Goldlegierungen unterscheiden sich in folgenden Farben: Rotgold, Gelbgold, Weißgold und Rosé. Auch grüne und blaue Farbtöne sind möglich. Die Farbtöne werden durch folgende Legierungselemente erreicht: Kupfer für Rotgold, Silber, Cadmium und Zink für Gelb- bis Weißgold, Nickel für Weißgold und indium für Blau Gold. Für Vergoldungen eignen sich folgende Materialien: Zink, Edelstahl, Messing, Bronze, Silber und Kupfer. Aber auch bei der Vergoldung gilt: man kann wunderbar andere Materialien vergolden. Hierzu gehören Textilien, Papier, Holz, Kunststoff und Keramik.


Roségold

Roségold verdankt seine Farbe dem Kupfer, das dem Gold hinzu geführt wurde. Je höher der Kupferanteil, desto stärker die rote Färbung. Um das Produkt qualitativ hochwertiger zu machen wird oftmals noch zusätzlich Silber oder Palladium beigemengt. Die Elemente sorgen dafür, dass die Schmuckstücke dauerhaft vor äußeren Einwirkungen geschützt sind.


Bronze

Bronze ist ein leicht glänzendes und gold-braun bis rot-braunes Material. Als Bronze werden Legierungen bezeichnet, die mindestens einen 60%igen Kupferanteil haben.  Heutzutage bekommt man Bronze in vielen verschiedenen Schmuckformen. Von Keltischen/Nordischen Anhängern bis zu eleganten Ketten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nach einer gewissen Zeit kann man erkennen, dass Bronze nachdunkelt. Das liegt an der Reaktion des Kupfers mit der Luftfeuchte. Dadurch bekommt die Bronze die typische antik wirkende dunkel-goldene Farbe. 

 

Messing

Messing ist eine Kupferlegierung aus Kupfer und Zink. Die Farbe des Metalls hängt voll und ganz vom Kupfer-Zink Mischverhältnis ab. Ist die Legierung bei höherem Kupferanteil eher goldrot farbig verändert sich die Farbgebung mit steigendem Zinkgehalt ins Hellgelbe hinein. Was man sicher sagen kann, ist dass die Legierung schon Aristoteles bekannt war. Messing wird in folgende Sorten eingeteilt: Tombak, Goldmessing, Tafelmessing, Talmigold, Gelbguss, Sondermessing und Zerspannungsmessing.

Für die Schmuckherstellung wird Messing nur benutzt, wenn es einen hohen Kupfergehalt hat. Aus Messing kann man sehr viel herstellen, egal ob Halsketten, Kettenanhänger, Ringe, Ohrringe oder Armbänder.  Positiv ist auch die antibakterielle Eigenschaft von Messing. Messing bringt ein hohen Hygienevorteil mit sich, da Bakterien mühelos abgetötet werden.


Koralle

Schon in der Antike wurde Koralle verwendet, um daraus Amulette herzustellen. In der Geschichte lässt sich der Nachweis über Korallenschmuck mehr als 30.000 Jahre zurückdatieren. In der japanischen Region wachsen in großer Vielfalt diverse Korallenarten. Sehr häufig wird die Schaumkoralle für Schmuck verwendet, da sie für günstige Preise erhältlich ist. Der Abbau der Koralle ist sehr einfach, da sie sehr nah an der Wasseroberfläche wächst. Da die Schaumkoralle sehr schnell wächst hat sie gegenüber anderen Korallen weniger Masse und ist somit leichter. Weltweit gibt es schätzungsweise 2.500 verschiedene Arten von Korallen, aber nur wenige Korallenarten eignen sich gut für die Schmuckverarbeitung. Grund dafür sind z.B die verschiedenen Härtegrade der Korallen. Doch seit sehr vielen Jahren stehen die Korallen unter Artenschutz. Die Korallenbänke sind sehr stark vom Absterben bedroht. Deshalb wird Koralle künstlich gezüchtet und für die Schmuckherstellung verwendet.

 Lava

Lava, auch Basalt genannt, wird schon sehr lange in der Schmuckbranche verwendet und gehört zu den Schmuck-Klassikern. Seine Herkunft sind die kanarischen Inseln. Durch sein poröses Material ist der Schmuck sehr leicht. Der Lavastein nimmt die Körpertemperatur an, wodurch das Tragegefühl sehr angenehm ist. 
Lava kann für Ketten, Armbänder, Ohrhänger, Ringe und Anhänger benutzt werden. Durch sein einzigartiges Erscheinungsbild kann Lava super mit anderen Schmuckelementen zusammengefügt werden. Ob Silber, Gold, Messing oder Naturmaterialien - Lava macht das Bild komplett.


Horn

Horn findet seinen Ursprung in Afrika und Südamerika. 
Dabei ist Horn nur ein anfallendes Nebenprodukt. Horn kann vielseitig eingesetzt werden, z.B für Accessoires, Utensilien sowie die Pflege und Verarbeitung von Schmuckartikel. 
Die Verarbeitung von Horn erfordert ein Höchstmaß an Geschicklichkeit und eine Menge an Erfahrung.
Es verlangt ein geschultes Auge um auf Anhieb sehen zu können welches Horn sich für welche Verarbeitung eignet. Horn hat eine faszinierende, individuelle Maserung. Durch dieses einzigartige Erscheinungsbild ist Horn ein echtes Unikat. Die natürlichen Farben von Horn umfassen sehr viele Spektren: weiß, grau, orange, grün, braun, schwarz und transparent. Für die Schmuckverarbeitung eignet sich Horn sehr gut, da es ein geringes Gewicht besitzt. Auch passt sich Horn der Körpertemperatur an und sorgt für ein tolles Tragegefühl.
Horn ist auch wunderbar für Menschen mit Allergien geeignet, da das Horn überwiegend aus Kreatin besteht. Daher weist das Horn keine allergische Reaktionen mit der Haut des Menschen auf.


Holz

Holz stellt eine der ältesten Pflanzenarten dar, die der Mensch seit jeher benutzt.  Durch die Jahresringe bekommt Holz seine unbeschreibliche einzigartige Maserung und macht somit Holzschmuck zum Unikat. 
Nicht nur klassische Hölzer wie Ahorn-, Linden-, Nuss- und Pappelholz finden in der Schmuckbranche Verwendung. 
Durch die Vielfalt der Holzarten lässt sich einzigartiger Schmuck herstellen.  Egal ob Ketten, Face-Piercings in Form von Holzspiralen, Holzperlen, Armreifen oder aber auch Creolen - für jeden ist etwas dabei.


Polaris

Polarisperlen bestehen aus Polyester, und werden aus Stangen und Platten gefräst. Das Basismaterial ist weiß. Damit es seine einzigartige Farbvielfalt bekommt, wird es manuell eingefärbt. 
Polarisperlen sind sehr leicht und lassen sich wunderbar tragen. Anfangs sind die Perlen matt. Durch den Hautkontakt werden sie immer schöner und bekommen ein geheimnisvolles Leuchten, das die Perlen nur umso interessanter macht. Polarisperlen kann man super mit anderen Perlen kombinieren, z.B. mit Swarovski Perlen oder auch anderen böhmischen Glasperlen.

 

Glasperlen

Die heute ältesten Glasperlen die man kennt, stammen aus Ägypten. 
Aber was genau ist Glas? Der Hauptanteil von Glas ist Sand. Viele sagen auch dazu geschmolzener Sand. Das ist aber nicht ganz richtig. Das meiste Glas wird wie folgt produziert: 70% Quarzsand, 13%Soda und 10% Kalk. Zusätzlich werden noch Dolomit, Pottasche und Feldspat beigemischt. Die Anteile variieren je nachdem welche Glassorte genau hergestellt werden soll.
Für die Herstellung von Glasperlen gibt es sehr viele verschiedene Techniken.
Eine davon ist die Herstellung von gewickelten Glasperlen. Zuerst wird die zähflüssige Glasmasse um einen Metallstab gewickelt und durch ständiges Drehen des Stabes die Perle geformt. Nachdem eine kurze Abkühlphase eingelegt wird, werden die Perlen vom Stab abgestreift und in ein Sandbett gelegt. So kühlen die Perlen am besten ab.
Die Vorteile von Glasperlen sind enorm. So sind die Oberflächen von Glasperlen super und einfach zu reinigen. Zum anderen gibt es ein wundervolles Farbspiel, wenn die Sonne darauf scheint. Durch die individuelle Gestaltung jeder einzelnen Glasperle ist jede ein echtes Unikat. Auch in der Zusammenführung von anderen Materialien lässt sich Glas perfekt kombinieren. So kann man Glas mit Kunststoff, Naturmaterialien oder auch nur in seiner vollen Pracht genießen.

 

Muranoglas

Das Muranoglas gehört zu den bedeuteten Erzeugnissen des Kunsthandwerks. Die Glaskünstler machen Muranoglas seit dem 14.Jahrhundert zur Legende.

Wie bei anderen diversen Glasperlen wird Murano mit Quarzsand, Kalk, Soda, Pottaschen, Feldspat und Tonerde hergestellt. Nicht nur die Zutaten spielen bei Muranoglas eine wichtige Rolle, sondern auch die optimale Schmelzeigenschaften und die besondere Farbgebung des Marienglases.  Die wunderschön künstlerisch gestalteten Perlen sind ein wahres Meisterwerk. Jede von ihnen ist ein Unikat und lässt sich wunderbar zu Schmuck verarbeiten.
Ob Ketten, Ohrhänger, einzeln an einem Edelstahlreif, mit Muranoperlen lassen sich Schmuckstücke sehr schön in Szene setzt. Nebenbei ist die Pflege der Perlen leicht; und sie lassen sich mit einem feuchten Tuch super reinigen.

 

Perlmutt

Perlmutt wird auch Perlmutter genannt und besteht aus Calciumcarbonat und organischen Substanzen. Perlmutt bezieht sich auf die Muscheln, in denen sich die Perlen bilden. Aufgrund seiner wunderschönen speziellen Oberflächenstruktur erzeugt Lichteinfall einen wunderschönen Regenbogenglanz.  Je nach Herkunftsort sind die Farben des Perlmutts sehr verschieden. Meist verfügt Perlmutt über einen weißen Grundton, andere wiederum haben einen dunkleren Färbungston, wie beispielsweise Muscheln aus Tahiti. Perlmutt findet oft Verwendung bei der Herstellung diverser Kunstgegenstände, sowie der Herstellung von Schmuck und Zierknöpfen.

 

Muschelperlen

Die Muschelperle ist ein fester, oft runder/ovaler Fremdkörper aus Perlmutt. Die Perle wächst aus perlenbildenden Muscheln. 
In vielen Kulturen war die Muschelperle sehr begehrt. So wurde z.B. im gesamten Altertum die Perle hoch geschätzt. Die Perlen wurden oft mit der Jungfräulichkeit assoziiert und bekamen deshalb einen hohen kulturellen Status.  Als „echte“ Perlen dürfen nur die Perlen betitelt werden, die ohne menschliche Hilfe in Gewässern wachsen.
Ansonsten unterscheidet man noch „Zuchtperlen“. Diese werden allerdings mit Hilfe von Menschen auf Muschelbänken angebaut. Muschelperlen kann man wunderbar zur Schmuckverarbeitung benutzen, egal ob man Gold, Silber, Messing oder ganz ohne Kombination die Perlen einsetzt, Muschelperlen haben einen unglaublich ausdrucksstarken Charakter.

 

Fimo

Fimo ist eine ofenhärtende Modelliermasse, die im Ofen bei 110 Grad Celsius aushärtet.  Das Produkt kam bereits Mitte des 20. Jahrhundert auf den Markt. Fimo besteht aus Kunststoffpulver, Weichmachern und Additiven. Mit der Modelliermasse kann man alles formen was das Herz begehrt. Egal ob Figuren, Perlen, Anhänger oder Deko für zu Hause. Fimo spricht mit seinem breiten Angebot Jung und Alt an. Egal ob kleine süße Ohrhänger oder Perlen für ein Armband. 

 

Kunststoff 

Kunststoff ist ein gefragtes Element, wenn es um die Schmuckverarbeitung geht.


Acrylperlen können viele verschiedene Formen und Oberflächenbeschaffenheiten haben. Egal ob ganz glatt, facettiert oder angeraut - Acryl gibt es in vielen Variationen. Gerade für Kinder sind Kunststoffperlen besser geeignet als manch andere. Ein großer Vorteil von Kunststoffperlen ist, dass sie weniger anfällig und viel widerstandfähiger sind als manch andere Perlen. Natürlich spielt auch das Gewicht eine Rolle; so lassen sich Kunststoffperlen hervorragend einsetzen, um das Gewicht einer Kette zu reduzieren.